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Das war ein Sommer…

‘Blickwinkel’

diesmal nichts aus eigener Hand. Enjoy!

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‘baumbau zu babel’

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(Aufnahme aus dem Prozess)

 

Mit Freude vermerke ich eine Teilnahme mit der Arbeit ‘baumbau zu babel’ an einer Ausstellung im Gaswerk, im Rahmen der ‘Mein Traum’-Abschlussveranstaltung der ‘Meine Kultur’-Aktionswochen der LAG-Soziokultur Thüringen.

‘baumbau zu babel’ ist dabei das aktuelleste Produkt und ein Auszug einer seit 2008 andauernden Auseinandersetzung mit dem Themenzyklus ‘babel’. Nach einer Reihe von Konzepten (letters of babel, letters to the sky) wird es die erste Arbeit zu dieser Auseinandersetzung sein die ich im Rahmen einer Ausstellung realisiere.

29. August 2009 Preisverleihung »KulturRiese 2009«

und Abschlussveranstaltung »Mein Traum«

Gaswerk Weimar

 

Einlass: ab 19:00 Uhr Weimar (gaswerk)

Ausstellung: Evi Lemberger „Between then and now“

Installation : Lucian Patermann „Baumbau zu Babel“

Fassaden-Illumination und Dokumentation

Eröffnung der Styrobar

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Preisverleihung: 20:00 Uhr

Vergabe des KulturRiesen inszeniert von und mit Kulturrausch Erfurt

e.V.

Party:

21:00 Uhr


After-Exhibition-Update:

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ein kleiner Ausblick auf die IBUg’09

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…ein kleiner Auszug von meinem Aufenthalt bei der IBUg 2009 in Meerane.

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IBUg – IndustrieBrachenUmgestaltung

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Ik freu mir. Denn dieses Monat geht’s bei mir nach voran gegangener Einladung zur IBUg in Meerane.

IBUg 2009

Vernissage vom 28. bis 30. August

Vom 28. bis 30. August werden die Türen zum ehem. VEB Leuchtenbau in der Poststraße 58 für Besucher geöffnet. Im besonderen Ambiente der Fabrikhallen, die in den zwei Wochen zuvor von renommierten Künstlern umgestaltet werden, gibt es einzigartige Kunst zu sehen. Graffiti, Street-Art und Installationen sind dabei die künstlerischen Ausdrucksformen – ihre Macher kommen aus Deutschland und Europa. Zu ihnen gehören beispielsweise der Hamburger STUKA, der Brite Rough oder emil one, allesamt Größen der Szene, „die es verstehen, mit den noch vorhandenen Gegebenheiten – wie alten Installationen, Maschinenteilen, Kabelsträngen, Fenstern und der ungewöhnlichen Architektur – zu spielen und zu experimentieren.“ So der Meeraner Graffiti Künstler Tasso, der als kreativer Kopf hinter der IBUg steht.

Die Termine:

  • 15. – 27. August: Kreativphase – freies Arbeiten der Künstler
  • 28. – 30. August: Vernissage – Open Doors
    • 28. August: 14.00 Uhr Beginn mit Kaffee und Kuchen bis 20.00 Uhr
    • 29. August: 10.00 – 20.00 Uhr Open Doors
    • 29. August: 21.00 Uhr große IBUg-Aftershow-Party
    • 30. August: 10.00 – 20.00 Uhr Open Doors

Die Location:

  • ehem. VEB Leuchtenbau
  • Poststraße 58
  • 08393 Meerane

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Die bisher bestätigten Künstler der IBUg:

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‘Mauern öffnen, Brücken schlagen!’

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ca. 21m lange, 2,5m breite und 1,7m hohe Skulptur – wiederverwendete Fenster, wiederverwendete Backsteine, Holzlatten – geplant und realisiert vom VEB Patermann –  2009

 

Eine Brücke aus Fenstern


Zwischen dem Arbeitsamt Weimar und dem ehemaligen Schlachthof der Stadt entspannt sich eine Brücke aus Fenstern, Backsteinen und Holzlatten. Sie führt direkt in die seit 2008 temporär für Ausstellungsprojekte genutzte Brache, wo früher Schlachtbanken und Kühltruhen den Raum gliederten. Die ursprüngliche Funktion des Gebäudes spielt für die Ausstellungsmacher eine besondere Rolle: Schlachthof – Wer schlachtet was? Wer schlachtet wen? Und wer wird ausgeschlachtet? Im Zusammenhang mit der jährlich statt findenden Präsentation der Bauhaus Universität, die in Weimar Summaery heißt und 2009 „Alles Gute“ der Studierenden präsentieren will, sind diese Fragen wohl berechtigt. Und eine gläserne Brücke kann womöglich bei diesen Fragen Abhilfe schaffen…

Wenn eine Brücke gebaut wird, dann weil das Überwinden eines Tales Mühe macht. Über die Zeit haben sich verschiedene Formen entwickelt: Von der Hängebrücke aus Tau und Ästen bis zur Vollstahlbrücke hat sich ein breites Spektrum heraus gebildet. Die Brücke aus Fenstern ist neu, aber eng verwandt mit der Fachwerkbrücke, die vor allem durch das Zusammenspiel von Zug und Druck funktioniert. Sie wird auf Grund ihrer hohen Belastbarkeit vor allem für Eisenbahnstrecken eingesetzt. Am alten Schlachthof ist die Brücke im doppelten Sinne ihrer Funktion beraubt: Weder ist sie begehbar geschweige denn belastbar noch überbrückt sie ein konkretes Hindernis. Die Fragilität des Materials Glas hindert daran, sich auf den Weg zu machen. Und der Besucher wird gezwungen neben der Brücke das abstrakte Hindernis ohne Hilfsmittel zu überqueren. Das ist die einzige Möglichkeit, um in den Ausstellungsraum zu gelangen. Eine Eisenbahn ist auch weit und breit nicht zu sehen… Also nebenher laufen!?

Die Brücke entspannt sich von Boden zu Boden, den sie gleichsam überbrückt. Pfähle aus Backstein und Holzlatten halten sie im höchsten Punkt auf ca. 1,20 m. Der reißende Strom oder die Ilm bleiben aus. Gras und Unkraut bedeckt den ebenen Boden und die Brücke beides. Beim Gang neben der Brücke kommen die Fragen: Warum eine Brücke, die nichts zu überbrücken hat? Warum führt sie in einen Innenraum? Warum Fenster? Warum hier? 

Ob die Brücke tatsächlich nichts überbrückt, ist zu bezweifeln. „Grüne Wiese“ und „blühende Landschaften“ müssen mühevoll zu Fuß durchschritten werden, um zum Ziel zu gelangen. Die Herkunftsorte der Fenster sind Opfer der Wende und der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten. „Mauern öffnen, Brücken schlagen!“ und Aufbruch hin zum Westen waren Programm. Dass diese Entwicklung mit dem Wegbruch bestehender industriellen Strukturen einher ging, wurde spät erkannt und ein Umlenken kaum möglich. Vis a Vis zum ehemaligen Schlachthof wurde beispielsweise in den 1990er Jahren Thüringens „modernste Schlacht-, Zerlegungs- und Verwurstungsbetrieb“ errichtet. „Mauern öffnen, Brücken schlagen!“ versinnbildlicht den andauernden Prozess des Zusammenwachsen der deutschen Staaten und den Umgang mit vorhandenen Ressourcen.

Im Zusammenhang mit dem Ort, der Einbettung in die Jahresausstellung Summaery, den Umständen der Ausstellung und der exponierten Lage der Brücke im Eingangsbereich wird sie auch zum Sinnbild des Studiums an deutschen (Kunst-) hochschulen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Studierenden. Nicht nur die Studienzeit gleicht dem permanenten Hin und Her auf der gläsernen Brücke: Entscheidungen werden zwischen einem „Entweder … oder …“ gefällt und das auf unsicherem, obgleich potentiell transparentem Boden. Zwischen Arbeitsamt und Schlachtbank fällt die Orientierung schwer!
Die technische Meisterleistung des VEB Patermann im Brückenbau lässt also unterschiedliche Interpretationen zu, provoziert sie gar. Eines ist sicher, die Glasbrücke ist dem Menschen keine Hilfe. Sie wirft Fragen auf, ohne Antworten zu liefern. Sie öffnet Denkräume ohne Fluchtpläne. Sie täuscht Leichtigkeit vor und wiegt statt dessen schwer wie Blei. Und das ohne Netz und doppelten Boden.

(Text von Maxi Kretzschmar)

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Präsentiert wurde die Arbeit zur Semesterabschluss-Ausstellung des Projektes ‘Der Tanz auf dem Vulkan’ vom 10. bis zum 12. Juli 2009. Ein Studienprojekt an der Bauhaus Universität Weimar bei Prof. Norbert W. Hinterberger und Naomi Tereza Salmon.

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Projekttext:

Der Tanz auf dem Vulkan

 

“All meine Bücher handeln ja davon, dass unsere humane Gesittung wie die Kruste über der ausgespienen Lava eines Vulkans ist. Sie sieht fest aus, aber wenn man den Fuß draufsetzt, spürt man die Lava.”
Das ständige Anwachsen von Erdenbürgern und der damit kumulierenden Probleme wird gerne mit der Metapher vom “Tanz auf dem Vulkan” beschrieben.
Gemeint ist damit keinesfalls die Tatsache, dass die Kontinente auf dem Magma des Erdinneren schwimmen und ihren Bewohnern als Tanzfläche dienen – vielmehr wird unser Planet als überhitzter Dampfkessel beschrieben, welcher – angefüllt mit ungezählten Völkern und Rassen samt ihrer spezifischen Interpretationen vom richtigen Leben und religiösen Visionen vor sich hinbrodelt.
Die darin köchelnde Chemie, welche sich aus divergierenden Meinungen, Interessen und Begehrlichkeiten zusammensetzt, lässt nur allzu leicht Funken sprühen und entzündet die explosive Mischung kultureller Konflikte nur zu oft in kriegerischen Auseinandersetzungen.
Weltweit schwelende Krisenherde sind uns zur Gewohnheit geworden und dringen nur mehr durch besonders schockierende Neuigkeiten in unser – notwendigerweise abgestumpftes – Bewusstsein.
Angesichts schwindender Ressourcen, unverminderter atomarer Bedrohung und einer unausweichlich scheinenden Klimaerwärmung wird es immer schwieriger, der Zukunft hoffnungsfroh ins Auge zu blicken. Einzelne Problemfelder sind kaum mehr kompakt und intern zu lösen, sondern müssen mit anderen Faktoren abgeglichen und gegengerechnet werden. Selbst das naive Glück des Einzelnen lässt sich ohne Konsens mit der Gesellschaft zunehmend nicht mehr ohne Stirnrunzeln verwirklichen” (zitiert aus dem Vorlesungsverzeichnis SoSe’09, Freie Kunst, Bauhaus Universität Weimar)

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Flyergestaltung für ‘Der Tanz auf dem Vulkan’

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Flyergestaltung für die Semesterausstellung, Freie Kunst.

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Bauhaus trifft Bauhaus und baut sich ein Kino

Die ‘marke.6‘ hat der Bauhaus Universität ein Kino gebaut. 

 

Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau!

Unzählige Hände und Köpfe kamen zusammen um dieses Projekt zu realisieren, doch da ich in Betracht meiner (links zu findenden) Kooperationsliste schon befürchte ins ‘name-droping’ zu geraten lass ich’s diesmal einfach und erfinde hier für die Stelle des ‘Alles-Einmal-Anfassen-Durchdenken-Gestalten-Umsetzen-Und-Was-Man-Nicht-Alles-Zu-Tun-Hat-Um-Ein-Kino-In-Ein-Gewölbe-Zu-Bauen’-Postens. In diesem Fall gleich doppelt besetzt durch:

Frederik Esser & Lucian Patermann (it’s me)

Konzeption, nach einem Entwurf von Herbert Bayer, durch den Beirat der marke.6

 

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(Foto: Frederik Esser)

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‘Positiv?’ – Doku-Ausstellung

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Es geht in die 2. Runde.

Morgen, am 12.12.2008, um 21 Uhr eröffnen wir im Saal des C. Kellers eine dokumentarische Ausstellung im Rahmen des ‘Positiv?-Projektes. Zeitgleich eröffnet auch Peter Vent seine neue Ausstellung, in den Galerieräumen des C. Kellers. Ebenso wie die unsere findet auch diese Ausstellung in Kooperation mit der Aidshilfe Weimar und Ostthüringen statt. Das Haus wird damit einen Monat lang ganz im Zeichen der Aids- und HIV-Thematik stehen.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen, einen lebhaften Austausch und eine Menge konstruktiver Kritik. Seit also alle recht herzlich eingeladen uns beim Sektempfang beizuwohnen.

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Alba – und die Stadt bewegt sich

 

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Malereien, Grafiken, Fotografien und Objekte von Martin Fink, Enrico Freitag & Lucian Patermann
Ausstellung vom 14. November bis zum 11. Dezember
C. Keller und Galerie am Markt 21,
Weimar

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Alba – und die Stadt bewegt sich,
das ist wenn der morgen graut und alles sich erhebt. Der Beginn eines alltäglichen Wettlaufs durch unsere Stadtkulissen. Vorbei an starren Fassaden, unzähligen Fenstern und Türen welche wir allesamt als unsere selbstverständliche Umgebung wahrnehmen und die uns – den Ausstellenden, aber mit Bestimmtheit auch einigen anderen Menschen – besonders an den Stellen wieder interessant erscheinen an denen die nächste Sanierung bald anstehen sollte. Stumme Zeitzeugen für die jeder Neuanfang des Tagesrhythmuses schon das Ende ihrer bisherigen Existenzen mit sich führen kann und die wahrscheinlich viel erzählen würden wenn sie es könnten oder wir sie einfach verständen. Alba ist uns so der Vorbote eines neuen noch unbekannten Segments unserer Zeit, welches sowohl die absolute Veränderung des eigenen Seins als auch eine bloße Fortsetzung des gewohnten Alltags mit sich bringen kann. Doch als fester Bestandteil unseres ständigen Neubeginnens ist Alba uns auch ein Zeichen der Zeitlichkeit oder sogar der Flüchtigkeit aller Momente die wir erleben.
Vernissage ist am Freitag, den 14. November 2008
Einlass: 21 Uhr, im unteren Saal, Beginn der Eröffnung 21.30 Uhr
Die Räume der Galerie werden zu Beginn des abends nur über den Saal erreichbar sein. Um Pünktlichkeit wird gebeten.
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Update I 15. Nov’08:

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Baba Jaga’s Haus 2.0

Entstanden im Rahmen der Filmproduktion “Aljona und die Baba Jaga”.

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Das Objekt geht in seine zweite Runde und ist vom
5. September bis zum 2. Oktober
Teil der Waldlandschaft, der ‘Gartensparte no mans land’ auf der Terasse des C. Kellers.

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Daraus folgend darf ich nun bereits die 2. Beteiligung im Programm der ‘entente florale – 2008‘ verzeichnen.

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