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DokuMedia Grenztänzer

Ein Projekt der Superlative, ein Prestigeobjekt das seines Gleichen sucht und manchmal auch schlicht eine besonders fordernde Angelegenheit… Nach 4 intensiven Wochen in immer wieder wechselnden Räumen des Deutschen Nationaltheaters und an der Schwelle zur zweiwöchigen Projektphase in der Redoute (Der größten Probebühne des DNT) gebot eben diese Situation die letzte organisatorisch vertretbare  Möglichkeit zu einer persönlichen Entscheidung zu kommen. Denn eines lässt sich aus meiner Sicht schon jetzt sagen, dieses Projekt leidet unter seinen Superlativen und den sich teils daraus ergebenden als auch den personell bedingten Grenzen, dass scheint von hier aus betrachtet auch vorprogrammiert gewesen zu sein. Folglich habe ich meiner Haltung eine Konsequenz angeschlossen und habe das Projekt verlassen.

Die Karawane zog weiter. Doch an dieser Stelle möchte ich die kleinen und großen Kleinigkeiten zusammentragen, die die Schüler, mein Projektpartner Martin Werner und ich gemeinsam in den vergangenen Wochen entwickelt haben. Dies allein wird sicher noch ein paar Tage in Anspruch nehmen…

Seid gespannt, oder schaut einfach solange noch hier

Der 28. Jan. mit einer Gruppe aus der 9. Klasse der Förderschule – Herder Schule

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Stop! Motion! Die zweite. Diesmal mit Sandy, Jenny, Kevin, Michél, Jürgen und Franz aus der 9a und 9b der Herderschule. In den voran gegangenen Workshops hatten sie bereits Kontakt mit Radio, Fotografie und Plakatgestaltung. Heute machen Sie einen Trickfilm. StopMotion? Ja – haben sie schon mal gehört, aber so richtig sicher, was das ist, sind sie sich nicht. Für uns ist das natürlich eine willkommene Antwort, da wir beruhigt in die Begrifflichkeiten einleiten können und mit den Beispielvideos [mutotxt island] auch sichtlich niemanden langweilten. Und nach einer kurzen Übung vor der Kamera waren alle bereit. Na dann – los geht´s …

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Michél und Kevin, die ein durchaus witziges Duo sein können und immer für jeden Schabernack zu haben sind, übernahmen abwechselnd die Regie. Sandy aka. Bubbi hatte sofort alles im Überblick, achtete auf Feinheiten und half den anderen wo sie nur konnte. Jeder hatte seine Buchstabengruppe, die sortiert, gelegt und koordiniert werden wollte. Wir beginnen mit Wortraupen. Jürgen nahm das ganz wörtlich und fügte seiner Raupe noch einen Kopf zu. Wie konnten wir Studenten nur den Kopf vergessen? Ist doch Logisch. Jenny war unser Ruhepol, die dem produktiven Gewusel eine notwendige harmonische Note gab. Und Franz war ausdauernd, ein richtiger Macher eben, und ganz nebenbei ein wirklich cooler Typ. Danke euch allen für den schönen Workshop.

Und nun folgend, das entstandene Video. Den Sound zum Video hat abermals unser Freund Abe Monk (via Creative Commons) beigesteuert.

Ach übrigens: Wieso im Theater eigentlich „immer alles schwarz“ ist, war eine gute Frage. Das lässt sich bestimmt noch heraus finden. Bis dahin. Wir wünschen euch für morgen gute Zeugnisse…
oder lieber viel Glück damit?
oder einfach gute Noten?
oder vielleicht doch eher viel Glück wegen der Noten?
Ach egal – schöne Winterferien!

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DokuMedia Grenztänzer

Parallel zur Arbeit am Eiskind, habe ich als Teil einer Studierendengruppe der Bauhaus Universität schon im Oktober begonnen das Projekt DokuMedia vorzubereiten. Seit der vergangenen Woche sind wir mit diesem Projekt in die heiße Phase übergegangen. In folgendem blog können nun fast täglich neue Momente, Stimmen und Ergebnisse dieses Projektes gefunden werden.

zum blog: http://grenztaenzer.de

DokuMedia ist ein Teil eines groß angelegten - und wie ich es gerne benenne: interinstitutionellen - Theaterprojekts mit dem Namen Grenztänzer. Da solche Projekte ja oft darunter leiden, dass man sie nur schwer auf den Punkt genau erklären kann (ohne zum Romanautor zu werden) möchte ich noch einmal zur projekteigenen Seite verweisen. Dort hat man sich bereits umfangreich bemüht zu erklären und zu zeigen was genau bei Grenztänzer eigentlich passiert :)

http://grenztaenzer.de/grenztaenzer/

Folgend noch ein kleiner Videobeitrag, entstanden in einem dreistündigen Workshop mit 2 Schüler der 7. Klasse.

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Freiheit?

Freiheit spielen – Freiheit suchen…freiheit-100_8479-blog

Für 5 Tage ist eine Gruppe von Arrestanten der JAA-Weimar und Interessierten zusammen gekommen um sich unter meiner Anleitung mit der Frage nach der ‘Freiheit’ herum zu plagen. Die offene Struktur des Favela-Kiosks am Sophienstiftsplatz gab uns dafür ein optimales Hauptquartier, doch leicht machte das die Frage nach diesem abstrakten Begriff noch lange nicht… Was ist das, wie sieht das aus, wie fühlt sich das an, gibt es das denn überhaupt? 

Wir haben assoziiert, diskutiert, angestrengt gedacht, über uns gelacht, Berührungsängste überwunden,  Passanten gefragt, die Straße zur öffentlichen Pinnwand gemacht, stumme Spaziergänge gemacht, gebastelt, gemalt und letztlich festgestellt das die Suche nach der ‘Freiheit’ einem verrückten Labyrinth gleicht. So kam es dann auch das wir uns genau dieses Spiel angeeignet haben um einen Tag lang auf dem Theaterplatz die ‘Freiheit…’ zu ‘…spielen.’

Ich danke den Jungs aus der Arrestanstalt für ihre Offenheit und die gemeinsame Zeit.

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Ausschnitt vom Kre-Art-You.Bretterwandjam

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Luke & MBS.Duale auf diesem Teilausschnitt.

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Rastenberger Tunnel die Vierte | Prozess

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Es ist vorerst geschafft. Ein Ende das eher eine Pause ist, denn man kann den Tunnel nun zwar wieder begehen doch das heißt nicht das wir völlig raus sind. Ein paar Kleinigkeiten werden noch folgen wenn wir unsere Sonnenakkus wieder aufgeladen haben.

Der hier zu sehende Abschnitt ist allerdings vor Ort schon in vollendeter Fassung zu sehen. Wer rausfindet an welchen Stell’chen noch was fehlt bekommt eine Verlinkung ;)

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Rastenberger Tunnel die Dritte | Prozess

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Der vorletzte Tag und es heißt Daumen drücken das wir die Frist einhalten können. Die Chancen stehen mittelmäßig schlecht :(

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Rastenberger Tunnel die Zweite | Prozess

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…es lebe das Handyfoto.

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Rastenberger Tunnel die Erste | Prozess

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“uh, I like the colors…” ;)

How to fight the Pissecken-Image. Über Jahre war der Rastenberger Tunnel geschlossen, und dass nach dem er lange nur als ominöse Pissecke unter den Gleisen bekannt war. Nun hat man mich/uns damit betraut dem ein Ende zu machen. Ich habe das immer noch bestehende (Ab-)Wasserproblem im Tunnel mit einem leichten Augenzwinkern aufgearbeitet.

graffiti goes raumkonzept und fragt sich, funktioniert das? Mehr dazu in den folgenden Wochen, Tagen, Stunden…

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Bauhaus trifft Bauhaus und baut sich ein Kino

Die ‘marke.6‘ hat der Bauhaus Universität ein Kino gebaut. 

 

Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau!

Unzählige Hände und Köpfe kamen zusammen um dieses Projekt zu realisieren, doch da ich in Betracht meiner (links zu findenden) Kooperationsliste schon befürchte ins ‘name-droping’ zu geraten lass ich’s diesmal einfach und erfinde hier für die Stelle des ‘Alles-Einmal-Anfassen-Durchdenken-Gestalten-Umsetzen-Und-Was-Man-Nicht-Alles-Zu-Tun-Hat-Um-Ein-Kino-In-Ein-Gewölbe-Zu-Bauen’-Postens. In diesem Fall gleich doppelt besetzt durch:

Frederik Esser & Lucian Patermann (it’s me)

Konzeption, nach einem Entwurf von Herbert Bayer, durch den Beirat der marke.6

 

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(Foto: Frederik Esser)

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‘Positiv?’ - Doku-Ausstellung

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Es geht in die 2. Runde.

Morgen, am 12.12.2008, um 21 Uhr eröffnen wir im Saal des C. Kellers eine dokumentarische Ausstellung im Rahmen des ‘Positiv?-Projektes. Zeitgleich eröffnet auch Peter Vent seine neue Ausstellung, in den Galerieräumen des C. Kellers. Ebenso wie die unsere findet auch diese Ausstellung in Kooperation mit der Aidshilfe Weimar und Ostthüringen statt. Das Haus wird damit einen Monat lang ganz im Zeichen der Aids- und HIV-Thematik stehen.

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen, einen lebhaften Austausch und eine Menge konstruktiver Kritik. Seit also alle recht herzlich eingeladen uns beim Sektempfang beizuwohnen.

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