November, 2008

Alba – und die Stadt bewegt sich

 

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Malereien, Grafiken, Fotografien und Objekte von Martin Fink, Enrico Freitag & Lucian Patermann
Ausstellung vom 14. November bis zum 11. Dezember
C. Keller und Galerie am Markt 21,
Weimar

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Alba – und die Stadt bewegt sich,
das ist wenn der morgen graut und alles sich erhebt. Der Beginn eines alltäglichen Wettlaufs durch unsere Stadtkulissen. Vorbei an starren Fassaden, unzähligen Fenstern und Türen welche wir allesamt als unsere selbstverständliche Umgebung wahrnehmen und die uns – den Ausstellenden, aber mit Bestimmtheit auch einigen anderen Menschen – besonders an den Stellen wieder interessant erscheinen an denen die nächste Sanierung bald anstehen sollte. Stumme Zeitzeugen für die jeder Neuanfang des Tagesrhythmuses schon das Ende ihrer bisherigen Existenzen mit sich führen kann und die wahrscheinlich viel erzählen würden wenn sie es könnten oder wir sie einfach verständen. Alba ist uns so der Vorbote eines neuen noch unbekannten Segments unserer Zeit, welches sowohl die absolute Veränderung des eigenen Seins als auch eine bloße Fortsetzung des gewohnten Alltags mit sich bringen kann. Doch als fester Bestandteil unseres ständigen Neubeginnens ist Alba uns auch ein Zeichen der Zeitlichkeit oder sogar der Flüchtigkeit aller Momente die wir erleben.
Vernissage ist am Freitag, den 14. November 2008
Einlass: 21 Uhr, im unteren Saal, Beginn der Eröffnung 21.30 Uhr
Die Räume der Galerie werden zu Beginn des abends nur über den Saal erreichbar sein. Um Pünktlichkeit wird gebeten.
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Update I 15. Nov’08:

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…und morgen die ganze Welt

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…und morgen die ganze Welt
von Jürgen Eick
Thematisiert den heutigen Rechtsextremismus in Deutschland. 
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“Barbie ist total verliebt in Ole. Auf seine Skinhead-Kumpels und den ganzen Fascho-Kram steht sie nicht so. Aber was soll’s? Spaß haben ist das Wichtigste für die Tochter aus liberal-bürgerlichem Elternhaus, wo gilt: Jeder wie er will. Oles frustrierende Kindheit, lässt ihn hart werden, und er richtet seinen Hass auf die, denen es noch dreckiger geht als ihm – auf Ausländer, Einwanderer und Asylanten…aber dann kommt doch alles ganz anders als erwartet! – Dieses Stück von Jürgen Eick dringt mit großer Präzision in die Gefühlswelt und Sprache derer ein, die sich entweder aus blanker Langeweile oder aus unbändigem Zorn über die eigene Chancenlosigkeit den Rechtsextremen zuwenden.
Ein Stück, das auf jeden Fall für Diskussionen sorgen wird.” (Zitat: Stellwerkredaktion)

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Regie: Bernd Lange

es spielen: Linda Ahlers als Barbie und Christian Uhlig als Ole

Bühnenbild: Lucian Patermann

Premiere: 9. November 2008 – Theater im Stellwerk

Spielplan

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