Eiskind

ein Monolog von Elisabeth Vera Rathenböck
Aufführungsdauer: ca. 90 Minuten mit Nachgespräch

Das Theaterfieber hat mich mal wieder gepackt. Diesmal in ungewohnter Rolle.

Regie & Bühne: Lucian Patermann
Es spielt: Gerda Lachmann
Ton: Friedhelm Mund | Video & Foto: Simon Müller | Theaterpädagogik: Stefanie Heiner

Hier ein wenig unseres Studienmaterials:

„Schuld ist nur das Schönheitsideal?!“

Das Theater im stellwerk stellt sich mit dem Monologstück „Eiskind“ einem brisanten Thema: Magersucht und Bulimie bei Jugendlichen. Natürlich gibt es medial geprägte Schönheitsideale, denen junge Menschen entsprechen möchten. Oft schreibt man diesem äußeren Druck, schlank sein zu müssen, um als attraktiv zu gelten, die Verantwortung dafür zu, dass Mädchen und Jungen an Essstörungen erkranken. „Eiskind“ geht über solche Erklärungsversuche hinaus und sucht die Gründe dafür, dass Jugendliche nicht genügend Selbstvertrauen besitzen, um sich oberflächlichen Schönheitsbildern der Gesellschaft zu widersetzen, in dem komplexen Geflecht aus familiären und sozialen Beziehungen.

Mit der Aufführung des Stückes reagieren wir auf Untersuchungen, die nachweisen, dass inzwischen jedes dritte Mädchen zwischen 12 und 20 Jahren zumindest an Essstörungen im Anfangsstadium leidet. Auch Jungen in dieser Altersgruppe sind immer häufiger betroffen.

Weitere Informationen gibt’s auf, ColorViolence.net & stellwerk-weimar.de

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…und morgen die ganze Welt

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…und morgen die ganze Welt
von Jürgen Eick
Thematisiert den heutigen Rechtsextremismus in Deutschland. 
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“Barbie ist total verliebt in Ole. Auf seine Skinhead-Kumpels und den ganzen Fascho-Kram steht sie nicht so. Aber was soll’s? Spaß haben ist das Wichtigste für die Tochter aus liberal-bürgerlichem Elternhaus, wo gilt: Jeder wie er will. Oles frustrierende Kindheit, lässt ihn hart werden, und er richtet seinen Hass auf die, denen es noch dreckiger geht als ihm – auf Ausländer, Einwanderer und Asylanten…aber dann kommt doch alles ganz anders als erwartet! – Dieses Stück von Jürgen Eick dringt mit großer Präzision in die Gefühlswelt und Sprache derer ein, die sich entweder aus blanker Langeweile oder aus unbändigem Zorn über die eigene Chancenlosigkeit den Rechtsextremen zuwenden.
Ein Stück, das auf jeden Fall für Diskussionen sorgen wird.” (Zitat: Stellwerkredaktion)

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Regie: Bernd Lange

es spielen: Linda Ahlers als Barbie und Christian Uhlig als Ole

Bühnenbild: Lucian Patermann

Premiere: 9. November 2008 – Theater im Stellwerk

Spielplan

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