Stylefish, the next one

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fish, fish, fish…

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spring was back… I’m ill…

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DokuMedia Grenztänzer

Ein Projekt der Superlative, ein Prestigeobjekt das seines Gleichen sucht und manchmal auch schlicht eine besonders fordernde Angelegenheit… Nach 4 intensiven Wochen in immer wieder wechselnden Räumen des Deutschen Nationaltheaters und an der Schwelle zur zweiwöchigen Projektphase in der Redoute (Der größten Probebühne des DNT) gebot eben diese Situation die letzte organisatorisch vertretbare  Möglichkeit zu einer persönlichen Entscheidung zu kommen. Denn eines lässt sich aus meiner Sicht schon jetzt sagen, dieses Projekt leidet unter seinen Superlativen und den sich teils daraus ergebenden als auch den personell bedingten Grenzen, dass scheint von hier aus betrachtet auch vorprogrammiert gewesen zu sein. Folglich habe ich meiner Haltung eine Konsequenz angeschlossen und habe das Projekt kurzzeitig pausiert und meinerseits in die Räume der Fakultät Medien verlagert.

Die Karawane zog planmäßig weiter. An dieser Stelle möchte ich die kleinen und großen Kleinigkeiten zusammentragen, die die Schüler, mein Projektpartner Martin Werner und ich gemeinsam in den vergangenen Wochen entwickelt haben.

Seid gespannt, oder schaut einfach solange noch hier

1. – 3. März | DokuMedia meets Fakultät Medien

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Marlene und Lena schrieben:
Virtuelles Basteln, oder so ähnlich? Jedenfalls klingt’s gut, aber so richtig virtuell ist das gar nicht. Eigentlich müsste es digital heißen. Hört sich aber doof an… Jeeeedenfalls:

Wir, Marlene, Lena und Lucian, haben nun gut 3 Tage im tollen Projektpool der Fakultät Medien verbracht. Große Bildschirme, kleine Bildschirme, Monsterbildschirme und vor allem anderen, Hochgeschwindigkeitsrolldrehstühle. Nur die aufgemalten Flammen fehlen ihnen irgendwie noch. Kaputt gegangen ist nichts (bis jetzt).
Was haben wir eigentlich gemacht. Photoshop, Photoshop und…
Die Ergebnisse? Gibt’s natürlich erst in der Ausstellung zu sehen.
Dauert nicht mehr lange. Noch 2 Tage. Der Countdown läuft…

12. Feb. | Musikvideoproduktion mit Schülern der 9. Klasse des Herder Förderzentrums

Zu einer guten Dokumentation gehört, daß man sich in die Dokumentierten einfühlen kann. Franz, Jürgen, Kevin und Michél haben mit uns in der vorherigen Woche Stop-Trick gemacht. Also setzten wir da an und entwickelten mit Hilfe eines Live-Editings kleinere Choreographien. Leider sind uns dabei durch einen kleinen technischen Aussetzer einige Daten verloren gegangen. Doch davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen. In den uns verbliebenen 1,5 Stunden ist mit geeinter Kraft dann doch noch ein kleines Musikvideo entstanden! Also “Film ab”, mit den Herderschülern vor der Kamera, mit viel Freiheit und Spaß.

11. Feb. | Animationsworkshop mit Schülern der 8. Klasse der Pestalozzi Regelschule

28. Jan. | Animationsworkshop mit Schülern der 9. Klasse des Herder Förderzentrums

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Stop! Motion! Die zweite. Diesmal mit Sandy, Jenny, Kevin, Michél, Jürgen und Franz aus der 9a und 9b der Herderschule. In den voran gegangenen Workshops hatten sie bereits Kontakt mit Radio, Fotografie und Plakatgestaltung. Heute machen Sie einen Trickfilm. StopMotion? Ja – haben sie schon mal gehört, aber so richtig sicher, was das ist, sind sie sich nicht. Für uns ist das natürlich eine willkommene Antwort, da wir beruhigt in die Begrifflichkeiten einleiten können und mit den Beispielvideos [mutotxt island] auch sichtlich niemanden langweilten. Und nach einer kurzen Übung vor der Kamera waren alle bereit. Na dann – los geht´s …

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Michél und Kevin, die ein durchaus witziges Duo sein können und immer für jeden Schabernack zu haben sind, übernahmen abwechselnd die Regie. Sandy aka. Bubbi hatte sofort alles im Überblick, achtete auf Feinheiten und half den anderen wo sie nur konnte. Jeder hatte seine Buchstabengruppe, die sortiert, gelegt und koordiniert werden wollte. Wir beginnen mit Wortraupen. Jürgen nahm das ganz wörtlich und fügte seiner Raupe noch einen Kopf zu. Wie konnten wir Studenten nur den Kopf vergessen? Ist doch Logisch. Jenny war unser Ruhepol, die dem produktiven Gewusel eine notwendige harmonische Note gab. Und Franz war ausdauernd, ein richtiger Macher eben, und ganz nebenbei ein wirklich cooler Typ. Danke euch allen für den schönen Workshop.

Und nun folgend, das entstandene Video. Den Sound zum Video hat abermals unser Freund Abe Monk (via Creative Commons) beigesteuert.

Ach übrigens: Wieso im Theater eigentlich „immer alles schwarz“ ist, war eine gute Frage. Das lässt sich bestimmt noch heraus finden. Bis dahin. Wir wünschen euch für morgen gute Zeugnisse…
oder lieber viel Glück damit?
oder einfach gute Noten?
oder vielleicht doch eher viel Glück wegen der Noten?
Ach egal – schöne Winterferien!

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spontaner Beitrag zum ‘1. Philosophischen Graffiti Festival’

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‘baumbau zu babel’

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(Aufnahme aus dem Prozess)

 

Mit Freude vermerke ich eine Teilnahme mit der Arbeit ‘baumbau zu babel’ an einer Ausstellung im Gaswerk, im Rahmen der ‘Mein Traum’-Abschlussveranstaltung der ‘Meine Kultur’-Aktionswochen der LAG-Soziokultur Thüringen.

‘baumbau zu babel’ ist dabei das aktuelleste Produkt und ein Auszug einer seit 2008 andauernden Auseinandersetzung mit dem Themenzyklus ‘babel’. Nach einer Reihe von Konzepten (letters of babel, letters to the sky) wird es die erste Arbeit zu dieser Auseinandersetzung sein die ich im Rahmen einer Ausstellung realisiere.

29. August 2009 Preisverleihung »KulturRiese 2009«

und Abschlussveranstaltung »Mein Traum«

Gaswerk Weimar

 

Einlass: ab 19:00 Uhr Weimar (gaswerk)

Ausstellung: Evi Lemberger „Between then and now“

Installation : Lucian Patermann „Baumbau zu Babel“

Fassaden-Illumination und Dokumentation

Eröffnung der Styrobar

Bühnenbild morF

Preisverleihung: 20:00 Uhr

Vergabe des KulturRiesen inszeniert von und mit Kulturrausch Erfurt

e.V.

Party:

21:00 Uhr


After-Exhibition-Update:

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Don Quixote

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(Luke & MBS)

One day in the summer…

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Freiheit?

Freiheit spielen – Freiheit suchen…freiheit-100_8479-blog

Für 5 Tage ist eine Gruppe von Arrestanten der JAA-Weimar und Interessierten zusammen gekommen um sich unter meiner Anleitung mit der Frage nach der ‘Freiheit’ herum zu plagen. Die offene Struktur des Favela-Kiosks am Sophienstiftsplatz gab uns dafür ein optimales Hauptquartier, doch leicht machte das die Frage nach diesem abstrakten Begriff noch lange nicht… Was ist das, wie sieht das aus, wie fühlt sich das an, gibt es das denn überhaupt? 

Wir haben assoziiert, diskutiert, angestrengt gedacht, über uns gelacht, Berührungsängste überwunden,  Passanten gefragt, die Straße zur öffentlichen Pinnwand gemacht, stumme Spaziergänge gemacht, gebastelt, gemalt und letztlich festgestellt das die Suche nach der ‘Freiheit’ einem verrückten Labyrinth gleicht. So kam es dann auch das wir uns genau dieses Spiel angeeignet haben um einen Tag lang auf dem Theaterplatz die ‘Freiheit…’ zu ‘…spielen.’

Ich danke den Jungs aus der Arrestanstalt für ihre Offenheit und die gemeinsame Zeit.

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‘Mauern öffnen, Brücken schlagen!’

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ca. 21m lange, 2,5m breite und 1,7m hohe Skulptur – wiederverwendete Fenster, wiederverwendete Backsteine, Holzlatten – geplant und realisiert vom VEB Patermann –  2009

 

Eine Brücke aus Fenstern


Zwischen dem Arbeitsamt Weimar und dem ehemaligen Schlachthof der Stadt entspannt sich eine Brücke aus Fenstern, Backsteinen und Holzlatten. Sie führt direkt in die seit 2008 temporär für Ausstellungsprojekte genutzte Brache, wo früher Schlachtbanken und Kühltruhen den Raum gliederten. Die ursprüngliche Funktion des Gebäudes spielt für die Ausstellungsmacher eine besondere Rolle: Schlachthof – Wer schlachtet was? Wer schlachtet wen? Und wer wird ausgeschlachtet? Im Zusammenhang mit der jährlich statt findenden Präsentation der Bauhaus Universität, die in Weimar Summaery heißt und 2009 „Alles Gute“ der Studierenden präsentieren will, sind diese Fragen wohl berechtigt. Und eine gläserne Brücke kann womöglich bei diesen Fragen Abhilfe schaffen…

Wenn eine Brücke gebaut wird, dann weil das Überwinden eines Tales Mühe macht. Über die Zeit haben sich verschiedene Formen entwickelt: Von der Hängebrücke aus Tau und Ästen bis zur Vollstahlbrücke hat sich ein breites Spektrum heraus gebildet. Die Brücke aus Fenstern ist neu, aber eng verwandt mit der Fachwerkbrücke, die vor allem durch das Zusammenspiel von Zug und Druck funktioniert. Sie wird auf Grund ihrer hohen Belastbarkeit vor allem für Eisenbahnstrecken eingesetzt. Am alten Schlachthof ist die Brücke im doppelten Sinne ihrer Funktion beraubt: Weder ist sie begehbar geschweige denn belastbar noch überbrückt sie ein konkretes Hindernis. Die Fragilität des Materials Glas hindert daran, sich auf den Weg zu machen. Und der Besucher wird gezwungen neben der Brücke das abstrakte Hindernis ohne Hilfsmittel zu überqueren. Das ist die einzige Möglichkeit, um in den Ausstellungsraum zu gelangen. Eine Eisenbahn ist auch weit und breit nicht zu sehen… Also nebenher laufen!?

Die Brücke entspannt sich von Boden zu Boden, den sie gleichsam überbrückt. Pfähle aus Backstein und Holzlatten halten sie im höchsten Punkt auf ca. 1,20 m. Der reißende Strom oder die Ilm bleiben aus. Gras und Unkraut bedeckt den ebenen Boden und die Brücke beides. Beim Gang neben der Brücke kommen die Fragen: Warum eine Brücke, die nichts zu überbrücken hat? Warum führt sie in einen Innenraum? Warum Fenster? Warum hier? 

Ob die Brücke tatsächlich nichts überbrückt, ist zu bezweifeln. „Grüne Wiese“ und „blühende Landschaften“ müssen mühevoll zu Fuß durchschritten werden, um zum Ziel zu gelangen. Die Herkunftsorte der Fenster sind Opfer der Wende und der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten. „Mauern öffnen, Brücken schlagen!“ und Aufbruch hin zum Westen waren Programm. Dass diese Entwicklung mit dem Wegbruch bestehender industriellen Strukturen einher ging, wurde spät erkannt und ein Umlenken kaum möglich. Vis a Vis zum ehemaligen Schlachthof wurde beispielsweise in den 1990er Jahren Thüringens „modernste Schlacht-, Zerlegungs- und Verwurstungsbetrieb“ errichtet. „Mauern öffnen, Brücken schlagen!“ versinnbildlicht den andauernden Prozess des Zusammenwachsen der deutschen Staaten und den Umgang mit vorhandenen Ressourcen.

Im Zusammenhang mit dem Ort, der Einbettung in die Jahresausstellung Summaery, den Umständen der Ausstellung und der exponierten Lage der Brücke im Eingangsbereich wird sie auch zum Sinnbild des Studiums an deutschen (Kunst-) hochschulen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Studierenden. Nicht nur die Studienzeit gleicht dem permanenten Hin und Her auf der gläsernen Brücke: Entscheidungen werden zwischen einem „Entweder … oder …“ gefällt und das auf unsicherem, obgleich potentiell transparentem Boden. Zwischen Arbeitsamt und Schlachtbank fällt die Orientierung schwer!
Die technische Meisterleistung des VEB Patermann im Brückenbau lässt also unterschiedliche Interpretationen zu, provoziert sie gar. Eines ist sicher, die Glasbrücke ist dem Menschen keine Hilfe. Sie wirft Fragen auf, ohne Antworten zu liefern. Sie öffnet Denkräume ohne Fluchtpläne. Sie täuscht Leichtigkeit vor und wiegt statt dessen schwer wie Blei. Und das ohne Netz und doppelten Boden.

(Text von Maxi Kretzschmar)

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Präsentiert wurde die Arbeit zur Semesterabschluss-Ausstellung des Projektes ‘Der Tanz auf dem Vulkan’ vom 10. bis zum 12. Juli 2009. Ein Studienprojekt an der Bauhaus Universität Weimar bei Prof. Norbert W. Hinterberger und Naomi Tereza Salmon.

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Projekttext:

Der Tanz auf dem Vulkan

 

“All meine Bücher handeln ja davon, dass unsere humane Gesittung wie die Kruste über der ausgespienen Lava eines Vulkans ist. Sie sieht fest aus, aber wenn man den Fuß draufsetzt, spürt man die Lava.”
Das ständige Anwachsen von Erdenbürgern und der damit kumulierenden Probleme wird gerne mit der Metapher vom “Tanz auf dem Vulkan” beschrieben.
Gemeint ist damit keinesfalls die Tatsache, dass die Kontinente auf dem Magma des Erdinneren schwimmen und ihren Bewohnern als Tanzfläche dienen – vielmehr wird unser Planet als überhitzter Dampfkessel beschrieben, welcher – angefüllt mit ungezählten Völkern und Rassen samt ihrer spezifischen Interpretationen vom richtigen Leben und religiösen Visionen vor sich hinbrodelt.
Die darin köchelnde Chemie, welche sich aus divergierenden Meinungen, Interessen und Begehrlichkeiten zusammensetzt, lässt nur allzu leicht Funken sprühen und entzündet die explosive Mischung kultureller Konflikte nur zu oft in kriegerischen Auseinandersetzungen.
Weltweit schwelende Krisenherde sind uns zur Gewohnheit geworden und dringen nur mehr durch besonders schockierende Neuigkeiten in unser – notwendigerweise abgestumpftes – Bewusstsein.
Angesichts schwindender Ressourcen, unverminderter atomarer Bedrohung und einer unausweichlich scheinenden Klimaerwärmung wird es immer schwieriger, der Zukunft hoffnungsfroh ins Auge zu blicken. Einzelne Problemfelder sind kaum mehr kompakt und intern zu lösen, sondern müssen mit anderen Faktoren abgeglichen und gegengerechnet werden. Selbst das naive Glück des Einzelnen lässt sich ohne Konsens mit der Gesellschaft zunehmend nicht mehr ohne Stirnrunzeln verwirklichen” (zitiert aus dem Vorlesungsverzeichnis SoSe’09, Freie Kunst, Bauhaus Universität Weimar)

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Flyergestaltung für ‘Der Tanz auf dem Vulkan’

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Flyergestaltung für die Semesterausstellung, Freie Kunst.

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Wochenende der Piraten

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Illustration für den CV-blog (Link)

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